Warum digitale Zusammenarbeit für zufriedenere Mitarbeiter sorgt

Unternehmen können mit dem Einsatz digitaler Collaboration-Tools gleich mehrfach punkten. Mit ihnen ausgestattete Mitarbeiter sind zufriedener. Und zufriedene Mitarbeiter arbeiten nicht nur effektiver, sie sind auch treuer gegenüber dem Unternehmen.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind nicht immer derselben Meinung, wenn es um die Leistungsfähigkeit der Angestellten geht. Eine Studie der Harvard Business Review Analytic Services fand neulich heraus, dass Manager ihren Mitarbeitern im Durchschnitt 20 Prozent mehr Produktivität zutrauen. Zugleich gaben 80 Prozent der befragten Mitarbeiter derselben Unternehmen an, dass sich in den letzten drei Jahren sowohl ihr Arbeitspensum als auch ihr Stress-Level erhöht hätten.

Digitale Zusammenarbeit funktioniert am besten, wenn die Tools von den Mitarbeitern gut angenommen werden.

Dieselbe Studie zeigt, dass sich ein Teil der Mehrbelastung durch eine verbesserte Zusammenarbeit vermeiden ließe. Collaboration-Tools helfen dabei, die Kommunikation innerhalb von Teams und Abteilungenzu verbessern – zu denen auch externe Mitarbeiter gehören können. Vereinfachen Unternehmen auf diese Art und Weise die Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter, binden sie diese nicht nur besser in die Geschäftsprozesse ein (und damit produktiver), sondern leisten auch einen großen Beitrag zur erfolgreichen Mitarbeitergewinnung und -bindung.

Stressfreie Arbeit erhöht die Sicherheit

Beispielsweise bietet die Zusammenarbeit per Video die Möglichkeit einer effizienteren Kommunikation, die letztlich in höhere Produktivität mündet. Die Forscher der Harvard Business Review Analytic Services belegen diese These in ihren Studienergebnissen. Demnach profitieren Unternehmen, die ihre Mitarbeiter mit modernen Collaboration-Tools wie beispielsweise Video-Kommunikation ausstatten, zu 22 Prozent von einer höheren Rentabilität und zu 21 Prozent von höherer Profitabilität ihrer Mitarbeiter.

Digitale Zusammenarbeit rechnet sich: Die Mitarbeiter sind produktiver, loyaler und vermeiden Sicherheitsvorfälle.

Die Studie zeigt auch, dass 81 Prozent der über Collaboration-Tools eingebundenen Mitarbeiter keinerlei Absicht haben, ihren Arbeitgeber zu wechseln. Nicht zu vergessen, dass ein stressfreieres Arbeiten für höhere Konzentration sorgt und damit automatisch auch zu einem höheren Sicherheitslevel führt. Im Rahmen der Studie gaben 48 Prozent der Befragten an, dass sich durch ein hohes Maß an Mitarbeitereinbindung die Zahl der Sicherheitsrelevanten Vorfälle im Unternehmen fast halbiert habe (48 Prozent).

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Schon die einzelnen Features sprechen für Collaboration-Lösungen – deren Summe umso stärker.

Der Einsatz von Collaboration Tools ist bei weitem keine Domäne von Großunternehmen und multinationaler Konzerne. Kleinere Unternehmen, die vor allem bei der Mitarbeitergewinnung oft das Nachsehen haben und daher besonders umsichtig agieren müssen, verzeichnen einer Studie von Deloitte zufolge eine um 12 Prozent höhere Zufriedenheit sowie eine um 40 Prozent gestiegenen Innovationsquote. Es ist also nicht vermessen zu behaupten, dass sich gute Zusammenarbeit innerhalb von Teams oder Abteilungen positiv auf das Geschäft auswirkt, die Investition sich also rechnet.

Zentrale Faktoren für die erfolgreiche Zusammenarbeit

Collaboration-Tools sorgen in den Unternehmen für eine verbesserte Kommunikation im Team, gaben 72 Prozent der befragten Unternehmen an. 68 Prozent berichten von Verbesserungen in der Zusammenarbeit mit Partnern, Kunden und Experten, 56 Prozent sahen das schnellere Auffinden von Informationen und Experten als großen Vorteil an. Das betrifft die Einbindung sowohl interner als auch externer Experten, denn auch letztere lassen sich über Collaboration-Tools einfacher in die Arbeitsprozesse integrieren.

Die Vorteile digitaler Zusammenarbeit sind zu deutlich, um ignoriert zu werden.

Das Medium E-Mail verfügt nicht über diese Funktionalität und hat als Kommunikationstool in diesem Kontext wohl ausgedient. Zwar führen nach wie vor E-Mail- und Kalendersysteme die Top-10 der in den Unternehmen eingesetzten Lösungen an, doch fragt man nach deren Effektivität, rutschen sie schnell auf Platz 8 ab. „Mitarbeiter weichen sehr schnell von einem Tool auf ein anderes aus, wenn sie ihre Arbeit dadurch effektiver erledigen können“, stellt Robert Cross, Professor an der Universität Virginia, fest.

Bei allen Vorteilen sind Collaboration-Tools kein Allheilmittel für die Kommunikationsprobleme in Unternehmen. Vor allem dann nicht, wenn sie falsch genutzt werden, und ganz besonders wenn sie von zu wenigen Mitarbeitern genutzt werden. Diese Feststellung schreibt vor, dass Collaboration-Tools sich an den Präferenzen und Arbeitsweisen der sie nutzenden Mitarbeiter orientieren müssen. Die neuen digitalen Werkzeuge können ihre volle Kraft nur dann entfalten, wenn es möglich ist, sie in bestehende Anwendungslandschaften und Geschäftsprozesse zu integrieren.

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