Wie Remote-Freelancer Sie digital voranbringen können

Freelancer bringen Expertenwissen mit, verstärken die Manpower und schaffen Flexibilität. Um die Zusammenarbeit mit Freelancern möglichst fruchtbar zu gestalten, sollten Unternehmen einige Dinge beachten. 

An der Digitalisierung kommt kein Unternehmen vorbei, wenn es bestehen will. Zugleich setzen sich Home Office oder Remote Work weltweit als neuartige Arbeitsformen immer stärker durch,. Beide Trends begünstigen die Zusammenarbeit mit externen Fachexperten. Einzelne Bereiche werden in vielen Unternehmen an externe Dienstleister ausgelagert. Auf diese Weise können Unternehmen auf die Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung besser reagieren.

Wettbewerbsfähigkeit sichern

Die Nutzung externer Ressourcen verschafft Firmen neue Freiräume und baut neues Know-how auf.

Unternehmen benötigen viele Kompetenzen, um sich online auszurichten. Es kommt auf die Nutzung von Social Media, das Wissen über E-Commerce und die Online-Vermarktung des Unternehmens an. Für diese Aufgabe fehlt es jedoch häufig an Personal und Know-how. Das wiederum wirkt sich negativ auf die Produktivität aus, da die Unternehmen sich kaum auf die Digitalisierung fokussieren und auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. 

Um dennoch am Puls der Zeit zu bleiben, müssen Unternehmer spezialisierte Talente für die neuen Bereiche auf dem freien Markt finden. Dank der Digitalisierung können sie dies heute verstärkt über Freelancer tun, die das erforderliche Know-how mitbringen, während sie sich mehr auf das Kerngeschäft konzentrieren können. Sie bleiben wettbewerbsfähig und sparen im Endeffekt Kosten. Auch die interne Unternehmensstruktur wird dabei positiv beeinflusst. Die Agilität des Unternehmens und die Qualität der angebotenen Dienstleistungen verbessern sich. 

Darüber hinaus erzielen sie durch diese Art Outsourcing an Freelancer weitere Vorteile. So entfallen beispielsweise Lohnsteuer, Sozialabgaben und andere Ausgaben für Unternehmen entfallen, was in der Regel Kostenersparnisse bringt. Zudem können sie ein Plus an Agilität und Flexibilität verbuchen und können vom Wissen und den Lerneffekten durch diese Zusammenarbeit profitieren, indem sie Wissen im eigenen Haus aufbauen.

Outsourcing mit Chancen und Risiken

Bevor Unternehmen  gezielt Freelancer ansprechen und Teilbereiche oder projektbezogene Aufgaben an externe Experten beauftragen, empfiehlt es sich, im Voraus eine Strategie zu entwickeln. Sie sollten überlegen, welche Fähigkeiten künftig intern benötigt werden, wie die Unternehmensstruktur aussehen soll und welche Bereiche sich gut auslagern lassen.

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Ziel ist eine nachhaltige Steigerung der Produktivität. Dabei müssen ungenutzte Potentiale aufgedeckt und die Bedürfnisse von Mitarbeitern und Kunden berücksichtigt werden. Die lückenlose Informationsvermittlung und die fristgerechte Ausführung der Projektaufgaben werden durch eine effiziente Kommunikation und eine gute Organisation gewährleistet. Aufgaben aus den Bereichen, Marketing, IT, Übersetzungen und Texterstellung sowie Design sind für die Auslagerung hervorragend geeignet.

Die passenden Talente finden

Um Freelancer mit den geeigneten Talenten für die speziellen Projekte und Aufgaben zu finden, haben Unternehmen mehrere Möglichkeiten. Sowohl für die Suche als auch für die Beauftragung bieten sich Online-Plattformen an. Dort gibt in der Regel die Möglichkeit, eine Ausschreibung oder Rollenbeschreibung zu veröffentlichen, auf die sich passende Kandidaten bewerben können. Für diesen Zweck sind die Plattformen meist mit einem intelligenten Filtersystem ausgestattet. Wird man auf der Suche nach dem passenden Kandidaten fündig, lassen sich Freelancer direkt über die Plattform beauftragen.

So gelingt die effektive Rollenbeschreibung: 3 Tipps

Die Rollenbeschreibung entscheidet darüber, ob sich tatsächlich die Kandidaten bewerben, die am besten ins Profil passen. Mit den folgenden Tipps können Unternehmen irrelevante Bewerbungen vermeiden und die passenden Bewerber effektiv filtern:

  1. Das richtige Gesicht für das Unternehmen
    Der Freelancer muss wissen, mit wem er zusammenarbeiten wird. Mitarbeiterstimmen und eine Beschreibung der Unternehmenswerte helfen Bewerbern bei ihrer Entscheidung und vermitteln ein klares Bild von ihrem künftigen Auftraggeber. 
  2. Aufgaben anschaulich beschreiben
    Unternehmen sollten auf allgemeine Aufgabenbeschreibungen verzichten und die Tätigkeit möglichst präzise und realitätsnah darstellen.
  3. Falle stellen
    Wird am Ende einer Auftragsbeschreibung eine Falle gestellt, kann das Risiko irrelevanter und unpassender Bewerbungen reduziert werden. So kann beispielsweise eine bestimmte Begrüßungsformel vorgegeben werden, die bei der Bewerbung von den Freelancern genutzt werden sollte. Unternehmen können damit feststellen, ob der Bewerber die Ausschreibung tatsächlich vollständig und bis zum Ende gelesen hat.

Über den Autor

Cédric Waldburger ist Gründer, Unternehmer und Investor. Weitere Tipps für die Arbeit mit Freelancern finden Sie im eBook GO DIGITAL! Wie dein Unternehmen mit Hilfe von Remote Freelancern digital erfolgreich wird.

 

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